vision string quartet

Florian Willeitner, Violine
Daniel Stoll, Violine
Sander Stuart, Viola
Leonard Disselhorst, Violoncello

Anton Webern, Langsamer Satz für Streichquartett
Béla Bartók, Streichquartett Nr. 4
Jazz & Pop-Stücke aus dem Album Spectrum

Es ist unentschieden, was sie mehr sind: ein Streichquartett oder eine Band. Allein diese – durchaus gewollte – Ambivalenz hebt das vision string quartet unter anderen Formationen dieser Besetzung heraus. 2012 gegründet, hat sich das Ensemble nicht nur innerhalb kürzester Zeit in der internationalen Streichquartett-Szene etabliert, sondern diese auch ein wenig durcheinandergebracht. In einer „Mischung aus Unbekümmertheit und Können“ (SWR) bewegen sich die vier Berliner Musiker wie selbstverständlich zwischen dem klassischen Streichquartett-Repertoire, ihren Eigenkompositionen und Arrangements aus Jazz, Pop und Rock. Und das tun sie in vornehmen Konzertsälen wie der Elbphilharmonie, der Berliner Philharmonie und der Londoner Wigmore Hall ebenso wie im Berliner Radial-System oder, wofür es gut ist, dass sie ohne Noten spielen, bei „Dunkelkonzerten“ in völliger Finsternis. Nach Neuhardenberg kommen sie mit einem gut beleuchteten Programm von der Spätromantik bis zu eigenen Bearbeitungen zeitgenössischer Jazz- und Pop-Stücke.