Das Superkunstjahr 2017

Frankfurter Allgemeine Konferenz
in Kooperation mit der
Stiftung Schloss Neuhardenberg

mit Stefanie Heraeus, Thomas Köhler, Annette Kulenkampff,
Britta Peters, Susanne Pfeffer, Kolja Reichert u.a.

Die F.A.Z. Kunstkonferenz, der wirkliche Kunstgipfel in Deutschland, findet in diesem Jahr erstmals seinen krönenden Abschluss auf Schloss Neuhardenberg. Im Anschluss an die Konferenz am 30. November und 1. Dezember 2017 in Berlin sind die Teilnehmer des Kunstforums am 2. Dezember zu Gesprächen, Vorträgen und Begegnungen sowie einer Lesung ins Oderbruch eingeladen. Der Neuhardenberger Veranstaltungsteil steht auch der allgemeinen Öffentlichkeit offen.

Nur alle zehn Jahre gibt es in der Kunstwelt eine Konstellation wie 2017: Die documenta 14 in Kassel und erstmals auch in Athen, die Ausstellung Skulptur Projekte Münster und die Biennale in Venedig machen dieses Jahr zum Superkunstjahr. Viele Fragen stellen sich hier an Verantwortliche und Künstler: Bieten die Großausstellungen eine Orientierung in der globalen Gegenwart? Kann die Produktion von Kunst bei der Fülle von Ereignissen mithalten? Stimmt die Qualität noch?

Mit einem Eingangsvortrag und zwei Gesprächsrunden werden einige Protagonisten der Kunstereignisse dieses Jahres sowie vergangener Großausstellungen und Fach-Journalisten Antworten auf diese Fragen geben und den Versuch einer Einordnung machen. Unter ihnen sind: Annette Kulenkampff (Geschäftsführerin der documenta und Museum Fridericianum gGmbH), Britta Peters (Kuratorin Skulptur Projekte Münster 2017, Kuratorin LWL – Museum für Kunst und Kultur Münster), Susanne Pfeffer (Direktorin des Museums Fridericianum in Kassel und Kuratorin des Deutschen Pavillons auf der Biennale in Venedig 2017) und Kolja Reichert (Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung).

Dass auch früher schon Kunst und Liebe, Künstlertum und Hingabe eng miteinander verwoben waren, zeigt Ulrich Noethens Lesung aus Honoré de Balzacs Novelle Das unbekannte Meisterwerk.