Zehn Tage, die die Welt erschütterten

Musikalische Lesung

 

 

Erinnerungen an eine Revolution

 

Texte von John Reed, Johannes R. Becher, Alexander Blok, Michael Gorbatschow, Wladimir Iljitsch Lenin, Rosa Luxemburg, Wladimir Majakowski, Leo Trotzki u.a.

Musik von Hanns Eisler, Sergei Prokofjew, Dmitri Schostakowitsch, u.a.

 

mit Claudia Michelsen und Max Hopp
begleitet von Sir Henry (Klavier)

 

eingerichtet von Gerhard Ahrens

 

 

 

100 Jahre nach der russischen Oktoberrevolution im Jahr 1917 und Jahrzehnte nach dem Fall des Sowjet-Imperiums nähern sich Claudia Michelsen und Max Hopp und der Musiker Sir Henry in Text und Liedern diesem Ereignis, dass die Geschichte des 20. Jahrhunderts und darüber hinaus so tiefgreifend und nachhaltig geprägt hat.

Neben den 1919 erschienenen Augenzeugenberichten und Reportagen zur Russischen Revolution des amerikanischen Korrespondenten John Reed Ten Days that Shook the World, kommen die Protagonisten der russischen Revolution Lenin und Leo Trotzki zu Wort, um vor Augen zu führen, was sich im November 1917 in Petrograd zutrug, welcher Geist die Menschen beseelte, wie ihre Führer aussahen, wie sie sprachen und wie sie handelten.“ Dazu aus dem Gefängnis im fernen Deutschland die Stimme von Rosa Luxemburg, die während des Ersten Weltkrieges für eine Revolution mit menschlichem Antlitz kämpft. Und es scheinen die Utopien einer befreiten Menschheit auf, die die Dichter Alexander Blok und Wladimir Majakowski herbeisehnten.

Die Texte werden begleitet und kontrapunktiert mit einer Auswahl der großen Revolutionsgesänge aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts: Lieder von Hanns Eisler und Kantaten und Symphonien von Sergej Prokofjew und Dmitri Schostakowitsch.

Zehn Tage, die die Welt erschütterten

Musikalische Lesung

  • Samstag, 21.10.2017
  • 19 Uhr
  • Großer Saal

Eintritt
€ 15,- / ermäßigt € 11,-

präsentiert von
Inforadio (rbb)

Vorverkauf

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