Stefan Moses: Deutsche Vita

Ausstellung

in Kooperation mit Johanna Breede Photokunst Berlin

gefördert durch den Sparkassen-Kulturfonds

des Deutschen Sparkassen und Giroverbandes

Mit der Ausstellung Stefan Moses: Deutsche Vita. Eine Retrospektive würdigt die Stiftung Schloss Neuhardenberg einen der bedeutendsten Vertreter der Fotografie des 20. Jahrhunderts in Deutschland. Moses, oft als „Chronist der deutschen Nachkriegsgesellschaft“ bezeichnet, wurde 1928 im schlesischen Liegnitz geboren und arbeitete seit 1950 in München, wo er im Februar 2018 verstarb.

Die Deutschen waren sein lebensbeherrschendes Thema: Er portraitierte Künstler, Intellektuelle und Politiker, näherte sich ihnen in seiner unnachahmlichen Art, scharfsinnig beobachtend, mit Witz und Empathie. Thomas Mann, Theodor W. Adorno, Heinrich Böll, Willy Brandt und Günter Grass – sie alle standen vor Moses‘ Kamera. Gleichzeitig widmete er sich den sogenannten einfachen Leuten, anonymen Arbeitern in den Produktionsstätten der Bundesrepublik, in zahlreichen Serien. Ab 1990 bereiste er den Osten Deutschlands und komplettierte mit seinen dort entstandenen Porträts der Wendezeit sein Werk zu einem psychologischen Panorama unseres wiedervereinigten Landes.

Die von Christoph Stölzl kuratierte Ausstellung in Neuhardenberg präsentiert verschiedene Schaffensphasen und Serien, darunter Große Alte im Wald, Emigranten, Deutsche West / Deutsche Ost und Künstler machen Masken. Vom 1. Februar bis 12. Mai 2019 zeigt das Deutsche Historische Museum Berlin eine Ausstellung zu den frühen Fotoreportagen von Stefan Moses – so wird an zwei Standorten ein breiter Überblick über das Gesamtwerk möglich.

Stefan Moses: Deutsche Vita

Ausstellung

  • Samstag, 06.04.2019 –
    Montag, 10.06.2019
  • Ausstellungshalle

dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen 10–18 Uhr
(an Tagen mit Veranstaltung bis zu deren Beginn)

Eröffnung
Sa, 6. 4., 15 Uhr

Eintritt
€ 5,- / ermäßigt € 3,-

Vorverkauf

für die Veranstaltungen 2019 ab 28. Februar 2019 um 10 Uhr.

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