Norbert Lammert und Adolf Muschg

Gespräch

im Gespräch mit Manfred Osten

Das Gespräch sei „erquickender“ als das Licht – eine kühne Behauptung Goethes, die pünktlich zum Ersten Advent in Schloss Neuhardenberg eine Bestätigung finden dürfte.

Gemeint ist das Gespräch des furchtlosen „Intellektuellen Norbert Lammert, der als Hüter der Parlamentssouveränität sich als Bundestagspräsident in allen politischen Lagern Respekt“ verschafft hat, so Die ZEIT, mit dem Schweizer Kosmopoliten Adolf Muschg. Norbert Lammert ist seit 1980 Mitglied des Deutschen Bundestages, aber mindestens ein Teil seines Herzens gehört der Kunst, wie er selbst schreibt: „Als Berufsentscheidung hat mein politisches Interesse sich erst durchgesetzt, nachdem ich einsehen musste, dass meine Begeisterung für Musik und Fußball als Grundlage für einen Beruf vermutlich nicht ausreichen würde.“ Und Adolf Muschg ist nicht nur einer der bedeutendsten Schriftsteller der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Er ist auch – wie Norbert Lammert – ein furchtloser Selbstdenker, der nicht zufällig in der Kommission für die Vorbereitung der Totalrevision der schweizerischen Bundesverfassung mitgearbeitet hat – um dann 1975 für den Schweizer Ständerat zu kandidieren. Adolf Muschg ist Mitglied der Akademie der Künste in Berlin, der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz sowie der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt und der Freien Akademie der Künste Hamburg.

Ins Gespräch bringt beide Manfred Osten, ein Meister des feinsinnigen Dialogs. Viele Jahre war er als Diplomat im Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland tätig, später war er Generalsekretär der Alexander-von-Humboldt-Stiftung und bis heute tritt er immer wieder als Autor kulturwissenschaftlicher und kulturhistorischer Werke hervor.

Norbert Lammert und Adolf Muschg

Gespräch

  • Sonntag, 27.11.2016
  • 17 Uhr
  • Großer Saal

Eintritt
€ 12,- / ermäßigt € 9,-

Vorverkauf

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