Ich habe auch gelebt!

Lesung

Briefe einer Freundschaft

 

Claudia Michelsen und Caroline Peters lesen Louise Hartung und Astrid Lindgren

übersetzt von Angelika Kutsch, Ursel Allenstein und Brigitte Jakobeit

eingerichtet von Gerhard Ahrens

Astrid Lindgren stand 1953 am Beginn einer beispiellosen Weltkarriere, die sie zur wichtigsten Kinderbuchautorin des 20. Jahrhunderts machen sollte. Bei einem Berlinbesuch lernte sie die Deutsche Louise Hartung kennen, etwa ein Jahr nachdem Lindgren sehr plötzlich ihren Mann verloren hatte. Aus der Begegnung entstand eine ganz besondere Freundschaft. Wie wenige andere verstand Hartung die „kleine Melancholie“, die Lindgren an manchen Tagen überkam. Über elf Jahre hinweg teilten die beiden außergewöhnlichen Frauen Freude und Trauer und standen einander in über 600 Briefen bei, die sich wie ein Roman lesen. In den Briefen der Freundinnen, die die Weltschriftstellerin Astrid Lindgren von einer ganz neuen Seite zeigen, entsteht ein sehr persönliches Bild vom Leben in Deutschland und Schweden in einer Zeit des Wiederaufbaus und gesellschaftlichen Umbruchs. Berührend, klug, traurig und lustig zugleich: das Portrait einer engen Freundschaft, die alle Grenzen überwindet.

Louise Hartung (1905-1965) studierte Gesang und lebte seit Mitte der 1920er Jahre in Berlin, wo sie sich in Künstlerkreisen bewegte. Sie traf Wassily Kandinsky, Marc Chagall, Franz Marc und Paul Klee, Bertolt Brecht und Kurt Weill. Nach dem Zweiten Weltkrieg war sie in Berlin für das Hauptjugendamt tätig. Dabei entdeckte sie früh Astrid Lindgrens Bücher, und es war ihr ein großes Anliegen, diese in Deutschland bekannt zu machen.

Aufführungsrechte: Ullstein Buchverlage GmbH, Berlin

Ich habe auch gelebt!

Lesung

  • Sonntag, 17.06.2018
  • 16 Uhr
  • Großer Saal

Familientag

Eintritt
€ 15,- / ermäßigt € 11,-

und zur gleichen Zeit liest Petra Zieser aus den schönsten Kinderbüchern von Astrid Lindgren im Gartensaal

Vorverkauf

für die Veranstaltungen 2019 ab 28. Februar 2019 um 10 Uhr.

  • 6_Inforadio (rbb)