Ein Projekt für Schloss Neuhardenberg

Ausstellung

Seit seinem Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München (bei Olaf Metzel; 1999-2005) und am Goldsmiths College in London (2003-2004) stützt sich Sailstorfers skulpturale Praxis auf die kinetische, minimalistische und Pop-Tradition der Sechziger- und Siebzigerjahre, aktualisiert durch Inspirationen, die von alltäglichen oder technischen Materialien ausgehen. Indem er diese dekontextualisiert und rekonfiguriert, veranlasst der Künstler radikale Bedeutungsverschiebungen. Die künstlerische Transformation von Objekten und Räumen, nicht zuletzt durch Licht, Ton oder Geruch, fordert physische Grenzen heraus und erzeugt originelle Bilder, die oft eine poetische Dimension vergegenwärtigen. Darüber hinaus befasst sich ein Großteil seiner Arbeit mit natürlichen Kräften und mit der Art, wie wir sie durch Form und physischen Raum wahrnehmen. Oft taucht ein Hauch von Spleen und visuellem Witz in Sailstorfers Kunst auf. Seine Kunstwerke sind immer präzise Antworten auf die Attribute der Orte, für die sie konzipiert sind – sei es die Galerie oder öffentliche Innen- oder Außenräume. Durch internationale Residencies wie Villa Aurora Residency, Los Angeles (2005), oder das Internationale Atelierprogramm Büro für zeitgenössische Kunst Norwegen, Oslo (2006), sowie durch eine große Anzahl von Einzel- und Gruppenausstellungen und öffentlichen Kunstpreisen, hat Sailstorfers Arbeit weltweite Aufmerksamkeit und Anerkennung gewonnen.

Im Frühsommer 2017 widmet er sich auf Einladung der Stiftung Schloss Neuhardenberg dem Neuhardenberger Schlosspark mit einem eigens erdachten Projekt.

Ein Projekt für Schloss Neuhardenberg

Ausstellung

  • Schlosspark Open Air

Eintritt frei

Nähere Informationen finden Sie ab März 2017
unter schlossneuhardenberg.de