Brandenburgischer Kunstpreis 2010
der Märkischen Oderzeitung
in Kooperation mit der Stiftung Schloss Neuhardenberg
unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten
des Landes Brandenburg Matthias Platzeck
geöffnet Dienstag bis Sonntag, 11–19 Uhr
Dienstag 06.07.2010 - Sonntag 01.08.2010, Ausstellungshalle, Kavaliershaus Ost
Eintritt: € 3.50 / ermäßigt € 2.–
Eröffnung und Preisverleihung
Sonntag 04.07.2010, 11:00 Uhr
Großer Saal
Die Gewinner des Brandenburgischen Kunstpreises der Märkischen Oderzeitung 2010 stehen fest. Die unabhängige Jury wählte am 5. Mai 2010 die Preisträger aus 205 Wettbewerbsbeiträgen aus.
Ausgezeichnet werden in diesem Jahr die Malerin Roswitha Grüttner aus Blankenfelde (Teltow-Fläming) für ihre dreiteilige Gouache »Venedig«, Daniel Klawitter aus Eichwalde (Dahme-Spreewald) für seine grafische Arbeit »Dunkles Feld«, sowie der in Berlin und Stabeshöhe (Uckermark) lebende Joachim Böttcher für seine Plastik »Torso«. Die Ausschreibung richtete sich an Maler, Grafiker und Bildhauer, die im Land Brandenburg leben oder arbeiten.
Die Auszeichnung wird zum sechsten Mal in Kooperation mit der Stiftung Schloss Neuhardenberg vergeben. Dort werden ab 4. Juli weitere 60 Arbeiten in einer Ausstellung gezeigt. In diesem Rahmen wird Ministerpräsident Matthias Platzeck den von ihm gestifteten Ehrenpreis für ein Lebenswerk an den Maler Bernhard Heisig übergeben. Der langjährige Rektor der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst gilt als einer der wichtigsten Repräsentanten der Kunst der DDR und ist Mitbegründer der sogenannten ›Leipziger Schule‹. Bernhard Heisig lebt seit 1992 im Havelland.
Der Jury unter dem Vorsitz von MOZ-Chefredakteur Frank Mangelsdorf gehörten der Generalbevollmächtigte der Stiftung Schloss Neuhardenberg, Bernd Kauffmann, die Präsidentin der Universität Potsdam, Sabine Kunst, die Museumsdirektoren Brigitte Rieger-Jähner und Wolfgang de Bruyn sowie die Künstler Erika Stürmer-Alex und Matthias Körner an. Mitglieder der Jury waren außerdem Jörg Sperling, Kustos am Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus, und Caroline Gille, Stiftung Schloss Neuhardenberg.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit zahlreichen farbigen Abbildungen, erhältlich im Shop der Stiftung Schloss Neuhardenberg und bei der Märkischen Oderzeitung.

Mitglieder der TheaterGemeinde Berlin erhalten für diese Ausstellung ermäßigte Eintrittskarten.

