Kunst- und Kulturprogramm
Schloss Neuhardenberg ist Refugium und Bühne zur Welt. Einerseits ein ruhiger Ort der Konzentration für Gespräche und Konferenzen, andererseits ein Platz für internationale Produktionen, die sich künstlerisch, politisch und wissenschaftlich den Fragen und Aufgaben der Gegenwart stellen.
Zwischen Berlin und Frankfurt (Oder), nahe der deutsch-polnischen Grenze gelegen, ist die Arbeit in Schloss Neuhardenberg national und international, insbesondere mit Blick nach Osten, ausgerichtet.
Das Programm fällt nicht mit der Tür ins Haus. Das ruhige, genaue Produzieren, das gelassen-intensive Gespräch, das Zuhören, das Nachdenken: diese Grundformen der Daseins- und Schaffensweise sollen der hastigen Sucht nach schnellen Informationen die Muße und die Gelassenheit des Verstehens entgegensetzen.
Ziel und Anliegen ist es, in Neuhardenberg einen Ort zu schaffen, an dem Gewußtes neu gedacht, schon einmal Gehörtes wieder zur Sprache gebracht, Gesehenes erneut betrachtet, Empfundenes berührbar gemacht werden kann.
Die Programmarbeit wird inhaltlich begleitet von einem Kuratorium, dem u. a. die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Prof. Dr. Sabine Kunst, der Sonderbeauftragte des russischen Staatspräsidenten für internationale kulturelle Zusammenarbeit, Mikhail E. Shvydkoi, der Direktor des Europäischen Solidarność-Zentrums (Europejskie Centrum Solidarności), Basil Kerski, sowie der ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bischof Prof. Dr. Wolfgang Huber, angehören.
