Schinkel-Kirche
Die benachbarte Kirche wurde in ihrer heutigen Form im wesentlichen von Karl Friedrich Schinkel entworfen, der sich schon bald nach dem Brand von 1801 als junger Architekt mit Planungen für das schwer beschädigte barocke Vorgänger- gebäude befaßt hat. Die Bauarbeiten begannen daher noch unter Prittwitzscher Verwaltung, wurden jedoch nach 1814 auf Betreiben des Fürsten von Hardenberg weitergeführt. Schinkel ließ eine Flach- decke einziehen, entwarf einen Turm mit flachem Kegeldach und gliederte und gestaltete den Innenraum neu. Am
31. Oktober 1817, dem 300. Jahrestag von Martin Luthers Thesenanschlag zu Wittenberg, wurde die Kirche feierlich eingeweiht.
Im Kirchenraum befindet sich eine höchst außergewöhnliche Seltenheit: das Herz des verstorbenen Staatskanzlers, das fünf Jahre nach Einweihung der Kirche in der Rück- wand der Mensa seinen Platz fand, wo es bis heute erhalten ist.
Die 1924 von Carl-Hans Graf von Harden- berg anläßlich der Geburt seines Sohnes Friedrich-Carl gestiftete, zwischenzeitlich nicht mehr funktionstüchtige Orgel ist seit dem 4. Dezember 2004 durch die rekon- struierte große Buchholz-Orgel von 1817 ersetzt.
1998 wurde zur Erhaltung und Restaurie- rung der Kirche der Förderverein Schinkel-Kirche Neuhardenberg gegründet. Um die Renovierung des Innenraumes der Kirche zu finanzieren, vergibt der Freundeskreis Patenschaften für die Sterne der Decken- malerei, die ein Werk Karl Friedrich Schinkels sind.
Förderverein Schinkel-Kirche Neuhardenberg
Ansprechpartner:
Uwe Rosenberg (Vorsitzender)
Telefon/Fax 033476 – 50296
Christa Starke
Telefon 033476 – 50651
Internet www.schinkel-kirche.de
