Daten & Fakten

1759, in einer schicksalhaften Schlacht am Ende des Siebenjährigen Krieges rettet Joachim Bernhard von Prittwitz, Rittmeister der Zietenschen Husaren, Friedrich den Großen aus der Bedrängnis der Schlacht von Kunersdorf und bekommt dafür den Herrensitz in Quilitz geschenkt. Wenig später beginnen die Schlossbauarbeiten.

1814 schenkt König Friedrich Wilhelm III. seinem Staatskanzler Karl August Fürst von Hardenberg das Amt Quilitz. Mit ihm ziehen »Urbanität, Grazie und Lebensgefühl« als Lebensmaximen in das märkische Kleinod ein. Zu Ehren des preußischen Reformers wird der Ort in Neu-Hardenberg umbenannt.

Carl-Hans Graf von Hardenberg, Standes- herr in Schloss Neuhardenberg seit 1921, ist an den Vorbereitungen zum Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 aktiv beteiligt. Er wird von den Nationalsozialisten enteignet und überlebt nur knapp die Gefangenschaft im KZ Sachsenhausen.

Nach 1945 bleibt die Enteignung bestehen; die Familie muß den Ort verlassen, der 1949 in Marxwalde umbenannt wird. Die neuen Machthaber prägen fortan seine Entwicklung durch Musterdorfplanung und nahegelegene DDR-Regierungsflieger- staffel.

1996 erhält die Familie Hardenberg ihren Besitz zurück.

1997 kauft der Deutsche Sparkassen- und Giroverband die Liegenschaften. Schloss und Park werden behutsam saniert.

2001 überträgt der Deutsche Sparkassen- und Giroverband der Stiftung Schloss Neuhardenberg GmbH die Verantwortung für das kulturelle Programm, das Tagungsgeschehen und den Hotelbetrieb.

2002 findet am 8. Mai die offizielle Eröffnung des Gesamtensembles im Beisein von Bundespräsident Dr.h.c. Johannes Rau statt.
 

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